Handeln! Jetzt! SDG Finale im Don Bosco Haus

Menschen arbeiten an einer enkeltauglichen Zukunft beim SDG Finale im Dob Bosco Haus

Die SDG Veranstaltungsreihe der ARGE Schöpfungsverantwortung ging ins Finale. Moderiert von Gerhard Frank, stellte die Schlussveranstaltung am 15. Oktober auf die kulturelle DNA scharf. Volles Haus. Tolle Atmosphäre. Begeisternde Kreativität.

Jeder Kultur liegt eine Erzählung zugrunde, die den Menschen Antwort gibt auf die Frage nach Sinn und Zweck ihres Daseins. Das gegenwärtige Narrativ von Konkurrenz, Beschleunigung und Überleben des Stärkeren ist im Vergehen – die weltweite ökologische Krise erfordert eine Neuorientierung. Eine Erzählung, die von Gerechtigkeit, Frieden und der Bewahrung der Schöpfung handelt. Sie gibt dem individuellen und institutionellen Handeln der Menschen eine neue Grundlage.

Die Mitmach-Veranstaltung thematisierte diese Wende. Unterstützt von zivilgesellschaftlichen Mentor/innen, öffneten die Teilnehmer/innen gemeinsam eine Tür in die Zukunft.

Der Dank für die gelungene Veranstaltung geht an die Teilnehmer/innen und ihre MentorInnen: Max Fuxjäger (Fridays for Future, Leitungsteam), Antonia Bittmann (Fridays for Future, Leitungsteam), Peter Weish (BOKU, Umweltwissenschaftler), Uwe Sattler (ARGE Schöpfungsverantwortung, Mitarbeiter), Alexander Bodmann (Caritas, Geschäftsführer), Bernhard Zlanabitnig (EU Umweltbüro, Leiter).

Geschäftsmodell des PUPARIUM – Eckpunkte

Nachhaltig wirksames Umlernen braucht wiederholte Erfahrungen in einem Setting, das zugleich starke positive Emotionen ermöglicht. Diese Emotionen sind notwendig, damit sich das spielerisch Erlernte unverlierbar im Menschen verankert und im Alltag wirksam werden kann.

Das Puparium ist daher als Ganzjahreseinrichtung an einem urbanen Standort mit hoher Besucherfrequenz konzipiert. Sein modulares Konzept erlaubt eine flexible thematische Handhabung während des Betriebs sowie auch im Rahmen der Weiterentwicklung der Einrichtung. Enenso lässt sich auch das Geschäftsmodell des PUPARIUM leicht an neue Gegebenheiten anpassen.

Zur Modularität des PUPARIUM:

  • Das Puparium besteht aus vier Bausteinen, die in den nächsten Blogbeiträgen näher erläutert werden.
  • Einer der Bausteine setzt sich aus variablen Erfahrungsstationen zusammen.
  • Ein weiterer Baustein bietet modulare Werkstattprogramme für Gruppen – Unternehmen, Organisationen, Schulen.
  • Ein dritter Baustein bietet modulare Gimmicks zum Mitnehmen für Zuhause an.
  • Der vierte Baustein nutzt Kunst als Katalysator des Wandels.

Zielgruppen:

  • Fr-So: Einzelbesucher/innen, Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien.
  • Mo/Di: Schulen und Akademien (VS, HA, NMS, AHS, BHS, FHs, Universitäten).
  • Mi-Fr: Unternehmen, Organisationen.

Fläche: ca. 500m2

Aufenthaltsdauer Einzelbesucher*in: ca. 2 Stunden

Einnahmen:

  • Eintritte (Kinder, Jugendliche 4 Euro, Erwachsene 8 Euro).
  • Werkstatterlöse Schulen.
  • Werkstatterlöse Unternehmen, Organisationen.
  • Erlöse Cafeteria.
  • Shop-Erlöse.
  • Verkaufserlöse Erfahrungsstationen an einschlägige Freizeiteinrichtungen (Museen, Besucherzentren, andere).
  • Mittelfristig: Errichtung von kleinen, themenspezifischen Puparium Satelliten in Wartezonen von Einrichtungen (z.B. Kinofoyers, Bahnhöfe). So können Wartezeiten positiv für die ökologische Alphabetisierung der Menschen genutzt werden.
  • Langfristig: Errichtung von Puparium Followers in weiteren urbanen Zentren, auch international. Aufgrund seiner Modularität lässt sich die Größe der Folge-Einrichtungen dabei jeweils an die demographischen Randbedingungen der neuen Standorte anpassen. Ein Betrieb dieser Followers auf Franchisebasis ist zu prüfen.

Finanzierung Projektrealisierung und Testphase:

  • Öffentliche Hand
  • Sponsoren aus der Privatwirtschaft

Ko-Finanzierung laufender Betrieb (Sicherheit):

  • Öffentliche Hand
  • Sponsoren aus der Privatwirtschaft