Erfolgsmeldung von der Langen Nacht der Kirchen

Bild zeigt Menschen in der Langen Nacht der Kirchen in der Konzilsgedächtniskirche Lainz

Laudato si’: der erste Schritt ist gelungen

Ein wunderschöner, gelungener Abend mit interessierten Menschen, die eifrig mitgemacht haben. Altersmäßig bunt gemischt. Gute Stimmung. Viel Herz und Freude. Mit ganz einfachen Mitteln. Ein weiterer Beweis für das Puparium-Konzept: Menschen sind dabei, wenn man sie lässt und es richtig anpackt.

O-Ton einer Teilnehmer/in: „Ich danke … für diesen großartigen Workshop. Nachdem ich so unvorbereitet in das Programm einsteigen konnte, war es für mich ein Riesenerlebnis!! In der Gestaltung, im Inhalt, in der Wissensvermittlung war eine große Vielfalt und Begeisterung zu spüren. Der Abend hat mich einfach gepackt und zum Teil auch sehr nachdenklich gestimmt. Es wäre super, wenn der Abend zu weiteren regelmäßigen Treffen und Fortbildungen führen könnte. Ich glaube, dass sich mit der Zeit auch der Kreis immer mehr öffnen würde. Jetzt fallen mir so viele ein, die ich im Nachhinein gerne zu dem Abend am 24.5. eingeladen hätte.“

Wie geht es weiter?

Unser Ziel ist es, nach dem Muster dieser Veranstaltung eine permanente Einrichtung zu schaffen: ein Ort, an dem Menschen spielerisch eine enkeltaugliche Zukunft entwerfen können.
Nächster Schritt dazu: ein dreimonatiger Probelauf. Was wir dafür benötigen, ist ein ca. 100m² großer Raum. Wer passende Räumlichkeiten hat und diese zur Verfügung stellt, den bitten wir um Kontaktaufnahme!

PUPARIUM Baustein 2: Transition-Werkstatt

Menschen entwickeln Zukunftsperspektiven in der Transition-Werkstatt

Spiel als Werkzeug der Organisations- und Unternehmensentwicklung:

Im Mittelpunkt der Transition-Werkstatt steht ein kollektiver Entfaltungs- und Forschungsprozess zum Wohle der Zukunft jenes Unternehmens, dem die Teilnehmer*innen angehören.

Die an die Teilnehmer*innen gestellte Aufgabe:

Mehrere Teams entwickeln neue Lösungen für ihre Unternehmen mit positiven Auswirkungen auf die planetaren Regulationsprozesse. Aufgrund seiner spielerischen Charakteristik fördert das Werkstatt-Format sowohl Querdenkertum als auch die jeder Gruppe eigene Schwarm-Intelligenz.

Das didaktisch/dramaturgische Konzept für die Transition-Werkstatt haben Gerhard und Andrea Frank in den letzten beiden Jahren entwickelt und erprobt. Siehe Transitionwerkstatt: das Format für den Wandel

Je nach Bedarf werden ausgewählte Erfahrungsstationen der Einrichtung in das Geschehen miteinbezogen.

Die Transition-Werkstatt gibt es in zwei Varianten:

  • als kollektives Kreativ-Format für UNTERNEHMEN und ORGANISATIONEN (Dauer: 1 Tag; auf Wunsch auch maßgeschneiderte, mehrtätige Werkstatt-Serien)
  • als kollektives Kreativ-Format für SCHULEN (Dauer 2 bis 4 Stunden)
Scribbles von vier Szenen der MitmachWerkstatt

Scribbles-Storyboard-Transition-Werkstatt-PUPARIUM. © Daniel Wyrobal

 

PUPARIUM Baustein 1: Zukunfts-Spielplatz

Im Zukunfts-Spielplatz entwickeln Kinder, Jugendliche, Erwachsene lustvoll spielerisch Vorstellungen für einen enkeltauglichen Lebensstil

Im Zukunfts-Spielplatz erforschen Besucher/innen grundlegende Funktionen des planetaren Regulationssystems und deren Beziehung zum Menschen. Dabei machen sie sich mit wichtigen lebensspendenden Zusammenhängen, Begriffen und Modellbildern vertraut.

Beispiele für Themen für den Zukunfts-Spielplatz:

  • Was ist ein Prozess-System und welche Bedeutung hat es?
  • Wie entsteht Rückkoppelung?
  • Was ist positive Rückkoppelung?
  • Gibt es auch eine negative Rückkoppelung?
  • Wie kann ich Rückkoppelungen vorwegnehmen?
  • Was versteht man unter Selbstorganisation?
  • Was versteht man unter Fließgleichgewicht?
  • Wie lassen sich Schadstoffe erklären?
  • Warum schaden Schadstoffe?
  • Was bedeutet Schadstoffakkumulation?
  • Was ist ein Ökosystem?
  • Der Fußabdruck – was versteht man eigentlich darunter?
  • Welcher Unterschied besteht zwischen ökologischem und CO2 Fußabdruck?
  • Wofür steht der Ausdruck ppm?
  • u.a.m.
Drei Szenen aus der ErfahrungsWerkstatt

Scribbles Storyboard Zukunfts-Spielplatz PUPARIUM. © Daniel Wyrobal

Geschäftsmodell des PUPARIUM – Eckpunkte

Nachhaltig wirksames Umlernen braucht wiederholte Erfahrungen in einem Setting, das zugleich starke positive Emotionen ermöglicht. Diese Emotionen sind notwendig, damit sich das spielerisch Erlernte unverlierbar im Menschen verankert und im Alltag wirksam werden kann.

Das Puparium ist daher als Ganzjahreseinrichtung an einem urbanen Standort mit hoher Besucherfrequenz konzipiert. Sein modulares Konzept erlaubt eine flexible thematische Handhabung während des Betriebs sowie auch im Rahmen der Weiterentwicklung der Einrichtung. Enenso lässt sich auch das Geschäftsmodell des PUPARIUM leicht an neue Gegebenheiten anpassen.

Zur Modularität des PUPARIUM:

  • Das Puparium besteht aus vier Bausteinen, die in den nächsten Blogbeiträgen näher erläutert werden.
  • Einer der Bausteine setzt sich aus variablen Erfahrungsstationen zusammen.
  • Ein weiterer Baustein bietet modulare Werkstattprogramme für Gruppen – Unternehmen, Organisationen, Schulen.
  • Ein dritter Baustein bietet modulare Gimmicks zum Mitnehmen für Zuhause an.
  • Der vierte Baustein nutzt Kunst als Katalysator des Wandels.

Zielgruppen:

  • Fr-So: Einzelbesucher/innen, Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien.
  • Mo/Di: Schulen und Akademien (VS, HA, NMS, AHS, BHS, FHs, Universitäten).
  • Mi-Fr: Unternehmen, Organisationen.

Fläche: ca. 500m2

Aufenthaltsdauer Einzelbesucher*in: ca. 2 Stunden

Einnahmen:

  • Eintritte (Kinder, Jugendliche 4 Euro, Erwachsene 8 Euro).
  • Werkstatterlöse Schulen.
  • Werkstatterlöse Unternehmen, Organisationen.
  • Erlöse Cafeteria.
  • Shop-Erlöse.
  • Verkaufserlöse Erfahrungsstationen an einschlägige Freizeiteinrichtungen (Museen, Besucherzentren, andere).
  • Mittelfristig: Errichtung von kleinen, themenspezifischen Puparium Satelliten in Wartezonen von Einrichtungen (z.B. Kinofoyers, Bahnhöfe). So können Wartezeiten positiv für die ökologische Alphabetisierung der Menschen genutzt werden.
  • Langfristig: Errichtung von Puparium Followers in weiteren urbanen Zentren, auch international. Aufgrund seiner Modularität lässt sich die Größe der Folge-Einrichtungen dabei jeweils an die demographischen Randbedingungen der neuen Standorte anpassen. Ein Betrieb dieser Followers auf Franchisebasis ist zu prüfen.

Finanzierung Projektrealisierung und Testphase:

  • Öffentliche Hand
  • Sponsoren aus der Privatwirtschaft

Ko-Finanzierung laufender Betrieb (Sicherheit):

  • Öffentliche Hand
  • Sponsoren aus der Privatwirtschaft